Akupunktur

Naturheilverfahren

Psychotherapie

Psychiatrie

 

     
 

Grundlage meines ärztlichen Tuns





An meine Patienten und Internet- Besucher:

Liebe Patienten,

oftmals werde ich im klinischen Alltag gefragt, was die Grundlage meines ärztlichen Tuns ist. Dann verweise ich auf mein Praxis-Logo, das ich vor einigen Jahren selbst entwickelt habe und versuche, den Inhalt klar zu machen.



Die Grenzen der westlichen Medizin liegen auf der Hand, oftmals interressiert nur der Befund des Patienten und nicht sein Befinden. Sind jedoch alle Befunde wie Kernspintomogramme, Röntgenbilder, Sonographie- Ergebnisse und Laborparameter unauffällig, wird der Patient oftmals mit der Pseudodiagnose einer psycho-vegetativen Fehlsteuerung etc. etikettiert. Leider wird dem Patienten nicht weiter geholfen, sondern nicht selten klagen Patienten darüber, mit dem Satz "Damit müssen sie leben" abgespeist zu werden.

Meiner Meinung nach wird in der westlichen reinen Schulmedizin der Aspekt der Ganzheitlichkeit des Patienten nicht Rechnung getragen. Ganz einfach betrachtet bestehen wir aus einem Körper mit Fleisch und Blut, einer Seele, und wir haben eine Energetik, einen Geist. Letztendlich steht dies schon so in der Bibel.

Jegliches Medizinsystem, dass sich nur auf eine der 3 Komponenten bezieht, muss scheitern. Zum Verständnis der Ganzheitlichkeit eines Menschen gehört eben auch das Verständnis der Interaktion zwischen Körper, Geist und Seele.

In meinem Logo habe ich versucht, dies zum Ausdruck zu bringen in Form eines gleichschenkligen Dreieckes, das eine gewisse Stabilität meines Denkansatzes signalisieren soll.

Alle 3 Betrachtungsweisen des Körpers, der Seele und des Geistes sind notwendig, um ein grundlegendes Verständnis über die Symptome eines Patienten und deren Bedeutung zu haben und suffiziente Heilmaßnahmen anzuwenden.

Selbstverständlich ist in der heutigen Zeit eine schulmedizinische Diagnostik unerlässlich. Stellen wir uns einen Menschen mit heftigen Kopfschmerzen vor, so muss dieser Kopfschmerz natürlich zunächst einmal in einer klinisch-neurologischen Untersuchung und apparativ entsprechend mit Hirnstrombildern, evozierten Potentialen, Dopplersonographien und bildgebender Diagnostik abgeklärt werden.

Finden sich jedoch keine auffälligen Befunde und sind alle Messwerte regelrecht, sollte erst die eigentliche Arbeit mit und am Patienten beginnen und nicht, wie so oft, aufhören.

Dann sind die Seele und die Energetik gefragt, d.h. tiefenpsychologische Zusammenhänge, die einen Verweis auf den Sinn der Symptome erheben, sollten abgeklärt werden.

Nach den Kriterien der Tradionellen Chinesischen Medizin sollte jedoch auch die spezifische Energetik dieses Menschen in seinen 5 Wandlungsphasen und deren Entsprechungssystemen geklärt werden.

Bei sorgfältiger Herangehensweise und Arbeit ist oftmals feststellbar, dass die Ergebnisse einer tiefenpsychologischen Analyse und der Benennung der zugrunde liegenden Grundemotionen sich oftmals mit den Ergebnissen der Traditionellen Chinesischen
Diagnostik und ihren emotionalen Entsprechungsmustern decken, so dass dann ein individuelles Behandlungsprogramm für den einzelnen Patienten auf der Grundlage einer stattgehabten schulmedizinischen Diagnostik, psychologischen Analyse und energetischen Anamnese gestrickt werden kann.

Wie bin ich darauf gekommen?

Oftmals werde ich in meiner Praxis von meinen Patienten gefragt, wie ich darauf gekommen bin, Menschen so zu behandeln.

Schauen wir zurück in das Jahr 1986, als ich meine Facharztausbildung zum Neurologen und Psychiater begonnen hatte. Während dieser Facharztausbildung, insbesondere während meiner neurologischen Weiterbildungszeit am St.Georg-Krankenhaus, das zunächst von meinem alten Lehrer, Herrn Prof. Seitz (der leider schon verstorben ist) und späterhin von Herrn Prof. Vogel geleitet wurde und noch wird, stellte ich in der täglichen Arbeit mit den Patienten fest, dass oftmals den seelischen Belangen in der rein neurologischen, schulmedizinisch fundierten Tätigkeit, zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Dies trifft vor allem für Patienten zu, die psychogene neurologische Symptome hatten, z.B. psychogene Halbseitenlähmungen oder psychogene epileptoide Anfälle entwickelten, ohne an diesen organischen manifesten Krankheiten zu leiden. Die Befunde der Patienten waren unauffällig - eine Erklärung für das Befinden gab es nicht.

So entschloss ich mich Ende der 80er Jahre zu einer Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, die ich dann im Verlauf der folgenden 4 Jahre an der psychosomatischen Abteilung des Universitäts-Krankenhauses Eppendorf (UKE) abschloss.


Während dieser Ausbildung und im Kontext meiner weiterhin bestehenden klinisch neurologischen Tätigkeit sah ich mich mit dem Umstand konfrontiert, dass die Psychotherapie für bestimmte Menschen nicht die geeignete Therapiemethode ist und dass diese Menschen einer anderen zusätzlichen Behandlungsform bedürfen. So stellte ich mich der Herausforderung der Naturheilverfahren und schloss in den darauf folgenden Jahren eine zusätzliche Weiterbildung zum Arzt für Naturheilverfahren an der Ärztekammer Hamburg ab.


Parallel dazu beschäftigte ich mich viel mit den neuro-anatomischen Zusammenhängen unserer Psyche und wurde mit der Methode des neurolinguistischen Programmierens vertraut. Es ist sehr beeindruckend, die Zusammenhänge zwischen neuronalen Verknüpfungen in unserem Gehirn und psychischen Vorgängen herstellen zu können.

Am Besser-Sigmund-Institut absolvierte ich die "Practitioner- und Master"-Ausbildung im neurolinguistischen Programmieren. Diese Ausbildung verlieh mir einen weiteren wichtigen Mosaikbaustein für ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen in seinen organischen, psychischen, seelischen und energitischen Bezügen.

Während einer Naturheilverfahren-Ausbildung an der Ärztekammer Hamburg fand ich erste Berührungspunkte mit den theoretischen Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Diese Denkweise, den Menschen in seiner Gesamtheitlichkeit als Teil der Natur und des Kosmos zu verstehen und all seine Symptome in bestimmte Entsprechungssysteme zu ordnen, zu verstehen und dann auch behandeln zu können, faszinierte mich so sehr, dass ich kurz
entschlossen noch während meiner Psychotherapie-Weiterbildung begann, mich mit der Traditionellen Chinesischen Medizin zu beschäftigen.

1991 wurde ich Mitglied der internationalen Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin und begann eine umfassende Ausbildung. Fasziniert war und bin ich nach wie vor von dem Umstand, dass es sehr, sehr viele Bezüge zwischen einer psychosomatischen Betrachtungsweise und einer traditionell chinesischen Herangehensweise an das menschliche Symptom gibt.

Das parallele Studium von Psychosomatik und TCM ermöglichte mir zunehmend weiter tiefe Einblicke in unser Sein und in ein Verständnis vom Zusammenspiel unseres Körpers, unserer Seele und unseres Geistes.

Ich begann, Parallelen zwischen Psychosomatik und TCM zu ziehen und beide Aspekte in meine Arbeit am Patienten zu integrieren. Inzwischen habe ich mehrere tausend Ausbildungsstunden in verschiedenen Institutionen, Gesellschaften und vielen Ländern
absolviert und arbeite in meiner Praxis integrativ, d. h. von vornherein betrachte ich einen Patienten vom Standpunkt der Schulmedizin, vom Standpunkt der Psychosomatik und vom Standpunkt der Tradionellen Chinesischen Medizin. Ich erkannte, dass erst die Einheit dieser 3 Behandlungsgrundlagen einem menschlichen Körper, Geist und Seele so gerecht werden, dass eine langfristige Heilung möglich wird.

Die TCM legt auch ein großes Augenmerk auf unsere Ernährung. Schon vor vielen tausend Jahren entwickelte sich der Wissenschaftszweig der chinesischen Diätetik.

Vor einigen Jahren ergänzte ich dann mein traditionell chinesisches Wissen über unsere Nahrungsmittel und deren Qualifikationen in traditionell chinesischer Sicht, um eine schulmedizinisch zusätzlich fundierte Ausbildung in Ernährungsmedizin an der Ärztekammer Schleswig- Holstein, die ich auch vor einigen Jahren abschloss.

Mit diesem Modell hoffe ich, dem vielfältigen Leidensdruck meiner Patienten gerecht zu werden und sie so zu behandeln, dass sie sich selbst als ganzheitliches Wesen verstehen und auffassen lernen und in der Zukunft mit der Erkenntnis von der inneren Ganzheitlichkeit
vieles zu ihrer eigenen Gesundheitsprophylaxe tun können.

Hier helfen insbesondere Anleitungen zur gesunden Lebensweise entsprechend den 5 Wandlungsphasen der TCM, einer geeigneten chinesischen und westlichen Diätetik und die Verordnung von traditionell chinesischen Arzneimitteln zur dauerhaften energetischen Harmonisierung.

       



 


zurück