Dr. med. Angela Stahl - Praxis für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie Akkupunktur undTraditionelle Chinesiche Medizin (TCM) in Norderstedt bei Hamburg

IHHT (Sauerstoff-Intervall-Hypoxie-Hyperoxie) - Training

- Das Work-out für die Zellen -

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entstehen chronisch-neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Alzheimer oder Parkinson, aber auch andere chronische Erkrankungen wie Arteriosklerose, Schlaganfall, Diabetes mellitus oder schwere Burn-out-Erkrankungen auf dem Boden von sogenannten Mitochondriopathien, d.h. Erkrankungen der Mitochondrien, die ihrerseits die Kraftwerke der Zellen darstellen. Die Mitochondrien verbrauchen ca. 90 % unseres Sauerstoffs und wandeln Nahrungsenergie unter Sauerstoffverbrauch in Zellenergie, sogenanntes ATP um. Ein Erwachsener produziert und verbraucht in 24 Stunden 70 kg ATP, d.h. pro Sekunde werden 3x 1018 Moleküle ATP produziert und wieder verbraucht, das sind mehr als 1 Trillion (1.000.000.000.000.000.000) ATP-Moleküle. ATP ist das grundlegende Molekül für alle biochemischen Reaktionen in unserem Körper, ohne ATP ist kein Leben möglich.

Wenn die Mitochondrien erkranken, können sie nicht mehr genügend ATP produzieren. In Laboruntersuchungen äußert sich dies u.a. in Parametern wie dem sogenannten Protonenleck, reduziertem Sauerstoffverbrauch und geringerer Reserveatmungskapazität. Wir fühlen uns dann häufig müde und erschöpft, können nachts nicht schlafen und entwickeln Symptome wie Verdauungsstörungen, Tinnitus, Kopf­schmerzen, Herzrhythmusstörungen, Angstsymptome, depressive Verstimmungen und allgemeines Unwohlsein. Entwickelt sich dieser Prozess unbehandelt weiter, münden diese Symptome dann in schweren, chronischen Erkrankungen.

Funktionierende Mitochondrien sind die Grundlage für dauerhafte Gesundheit. Mitochondrien reagieren sehr leicht auf äußere Reize und erkranken durch schädliche Umwelteinflüsse wie Elektrosmog, Umwelt- und Industriegifte, Viren und Bakterien, aber auch durch erhöhten Stress.

Die sich rasant verändernde Umwelt gibt unserer evolutionären Entwicklung keine Chance mehr, mitzuhalten, weswegen so viele Menschen erkranken. Alterungsprozesse und der Lebensstil des 21. Jahrhunderts führen zu einer Schädigung der Mitochondrien, die heute bei jedem 3. Menschen ab dem 20. Lebensjahr feststellbar ist.

Beschädigte Mitochondrien lassen sich nicht reparieren, aber durch die IHHT-Therapie haben wir die Möglichkeit, kranke Mitochondrien auszusortieren und neue, gesunde zu bilden. Ein gezielter Einsatz von Höhenluft löst einen Sauerstoffmangel in den Zellen aus, was dazu führt, dass sich gesunde Mitochondrien vermehren und schon erkrankte Mitochondrien zugrunde gehen. Dieses Verfahren hat man sich bei der IHHT-Behandlung zu Nutze gemacht indem unter den Bedingungen einer imitierten Hypoxie, wie wir sie sonst in über 4.000 m Höhe finden, ein feines Gleichgewicht zwischen der Beseitigung von beschädigten und der Erzeugung neuer, gesunder Mitochondrien hergestellt wird. Man nutzt das sogenannte Intervall-Höhentraining, das apparativ imitiert wird. Der gezielte Einsatz von Höhenluft löst einen Sauerstoffmangel in den Zellen aus, was wiederum die körpereigenen Anpassungs- und Selbstheilungsprozesse steigert. Wissenschaftlich nachge­wiesen bewirkt dies eine Steigerung der körperlichen und mentalen Leistung, eine Aktivierung des Energie- und des Fettstoffwechsels, verbessert die Stressresistenz und erhöht die Gefäßelastizität. Es stärkt das Immunsystem und steigert insgesamt das allgemeine Wohlbefinden.

Wie funktioniert die IHHT-Therapie?

Der Patient liegt oder sitzt entspannt in einem Sessel und ihm wird im Abstand von einigen Minuten über eine Atemmaske Sauerstoff in niedriger und hoher Konzentration zugeführt. Dabei wird die Sauerstoffkonzentration im Blut über einen Puls­oximeter (Fingerclip) permanent gemessen und überwacht, so dass sich der Patient nicht überlastet. Vor der Behandlung wird eine Herzvariabilitätsmessung durchge­führt, um die Therapie auf die körperlichen Bedürfnisse des Patienten individuell zuschneiden zu können. Die Dauer des Trainings umfasst 40 - 50 min., dabei imitiert die apparative Behandlung sinngemäß etwa fünf Besteigungen auf einen hohen Berg, wo ein niedriger Sauerstoffpartialdruck herrscht. Das Höhenba­lancetraining nach der IHHT-Methode stellt die fortgeschrittenste Entwicklungsstufe des Intervall-Hypoxie-Trainings dar. Nachempfunden ist die Behandlungsmethode dem Piloten- und Kosmonautentraining, welches bereits in den 80-er Jahren von Forschern aus Russland und den USA zur sicheren Gewöh­nung des Stoffwechsels an große Höhen genutzt wurde. Aufgrund der positiven Stimulierung und Regulierung einer Vielzahl von Körper­funktionen wird diese Methode seit vielen Jahren auch im Spitzensport und zunehmend in der Prävention und zur Behandlung von chronischen Erkran­kungen eingesetzt.

Die Vorteile auf einen Blick:

Mehr Entspannung!

Dauerstress besser bewältigen, mehr Gelassenheit, höhere Widerstands­fähigkeit, leichter abschalten, morgens erfrischt und  gut gelaunt in den Tag starten.

Tiefer durchatmen!

Verbesserte Sauerstoffaufnahme, nicht so schnell außer Atem geraten. 

Das Gehirn schützen!

Höhere Gedächtnisleistung, bessere Konzentration, Alzheimer und Parkinson vorbeugen.

Die Hormone ausgleichen!

Schwankungen natürlich ausgleichen, von Jugend- und Schönheitshormonen länger profitieren.

Für ein neues Lebensgefühl!

Es erwartet Sie ein Mehr an Vitalität, Wohlbefinden und Energie im Alltag und Beruf.

Den Stoffwechsel optimieren!

Vermehrt Fett verbrennen, Muskelmasse aufrechterhalten, das Risiko für Diabetes und Fettstoffwechselstörungen senken.

Die Gefäße verjüngen!

Mehr Elastizität, weniger Ablagerungen, bessere Durchblutung, Blutdruck norma­lisieren.

Die Effektivität ist belegt!

Die Herzratenvariabilitäts-Messung bestä­tigt Ihr persönliches Wohlgefühl nach der Therapie.

Schauen Sie unseren Praxisfilm an! So können Sie sich in nur knapp 5 Minuten ein erstes Bild von unserer Praxis, unserem Leistungsspektrum und unserer Philosophie machen.

In der Mediathek finden Sie verschiedene Videos und Interviews mit und von Frau Dr. med. Angela Stahl.

Dr. Angela Stahl zu Monica Lierhaus